Industrie, Forschung und Energie

Europa bleibt nur dann wettbewerbsfähig, wenn es in Forschung und Entwicklung investiert.
 
Die Zukunft Europas liegt in innovativen und nachhaltigen Konzepten für die hiesige Wirtschaft.

Mindestens 3 Prozent des EU-Haushalts sollten daher in Forschung und Entwicklung investiert werden. Dies kann im Rahmen der EU-Strategie Horizont 2020 geschehen. Die Investitionshöhe der EU liegt aktuell bei lediglich 2 Prozent. Zum Vergleich: Die USA investieren 2,7 Prozent und Japan sogar 3,4 Prozent ihres Haushalts in Forschung und Entwicklung.

Investitionen in Innovation und Forschung gehören zu den wichtigsten Prioritäten der EU-Strategie 2020 zur Schaffung von Wachstum und Beschäftigung. Durch die steigende Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft können neue Produkte entstehen, die die europäischen Wirtschaftszweige wiederbeleben. Auch der Aussiedlung von Unternehmen kann dadurch vorgebeugt werden.

Europa soll zudem zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz werden. In den vergangenen Jahrzehnten hat der Lebensmodus der westlichen Industrienationen dazu beigetragen, dass die Umweltverschmutzung an gefährliche Grenzen gestoßen ist. Der Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft soll durch Energieeffizienz und erhöhte Investitionen in Innovation erreicht werden.

Der Übergang zur CO2-armen Wirtschaft muss festgelegten Etappen entsprechen, die der Wirtschaft Planungssicherheit gewähren. Dieser Mittelweg ist wichtig, damit keine Arbeitsplätze in der Europäischen Union gefährdet werden. Die Europäische Union muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit der Übergang harmonisch aber bestimmt erfolgt.
 
Weitere Informationen zu der aktuellen Arbeit im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie finden Sie hier.